§ 1 Name und Sitz

Der Verein trägt folgenden Namen: „Deutsch-Marokkanische-Liga, Verein zur Förderung des sozialen und kulturellen Austausches“. Er wird in das Vereinsregister eingetragen werden. Er hat seinen Hauptsitz in Berlin. Der Vorstand kann seinen Hauptsitz ändern, wenn es erforderlich ist. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51 ff. AO) in der jeweils gültigen Fassung. Der Verein ist parteilich, konfessionell und politisch unabhängig.

Der Zweck des Vereins ist:

– Den kulturellen Austausch zwischen Deutschen und Marokkanern zu fördern.
– Die marokkanischen Migranten bei Ihrer Integration zu unterstützen.
– Unterstützungsarbeit auch für andere kulturelle Gruppen.
– Schaffung einer Atmosphäre des gegenseitigen Verstehens.
– Abbau von Vorurteilen.
– Den sozialen Fortschritt in beiden Ländern befördern.
– Einen Beitrag leisten für den Frieden, die Freundschaft und die Brüderlichkeit zwischen den Nationen.
– Aufbau eines nationalen und internationalen Netzwerkes zur Verbreitung des Gedankens des friedlichen Miteinanders und kulturellen Austausches der Nationen.

Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

– Ein gut ausgebildetes und informiertes Team von ehrenamtlichen Mitarbeitern.
– Der Kooperation mit der deutschen und marokkanischen Regierung, den Ministerien, den kulturellen Einrichtungen etc.
– Der Kooperation mit lokalen und internationalen Organisationen, Nichtregierungsorganisationen, Institutionen, Stiftungen etc. Die Zusammenarbeit erfolgt dabei ausschließlich mit gemeinnützigen Organisationen.
– Der Organisation von Seminaren, kulturellen Veranstaltungen, Meetings, Diskussionen, Freiwilligen-Projekte, Netzwerkarbeit etc. Die gesamte Organisation wird von dem Verein „Deutsch-Marokkanische Liga e.V.“ selbst organisiert und durchgeführt.
– Reisen, Begegnungsfahrten zwischen jungen Leuten aus beiden Nationen. Es handelt sich ausschließlich um Begegnungen zum Zwecke der Völkerverständigung. Ausdrücklich werden keine kommerziellen Ziele, d.h. auch kein „touristischen Ziele“ verfolgt

§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten in Ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

Jede natürliche und jede juristische Person, die die Ziele des Vereins unterstützt, kann ordentliches Mitglied werden. Das Mindestalter bei natürlichen Personen beträgt 18 Jahre.

Jedes Mitglied hat folgende Rechte:

– Teilnahme an allen Aktivitäten.
– Das Recht an Wahlen teilzunehmen.
– Das Recht auf Wahl.

Die Mitglieder sind verpflichtet der Satzung und dem Zweck des Vereins nicht entgegenzuhandeln oder dem Ruf der Organisation zu schaden. Die Ehrenmitgliedschaft wird an Personen verliehen, die sich durch besondere Leistungen für den Verein verdient gemacht haben.

Über den Antrag auf Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Mitgliedsantrag muß schriftlich erfolgen. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 4 Wochen zu tätigen. Der Ausschluss durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ist möglich, wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschliessungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach Mitteilung die nächste Mitgliederversammlung einberufen werden, die abschließend entscheidet.

Ist ein Mitglied mit seinen Beitragszahlungen 12 Monate im Verzug, so erlischt die Mitgliedschaft.

§ 5 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung.

§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

– Die Mitgliederversammlung
– Der Vorstand
– Die internationale Sektion

§ 7 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Die Mitgliederversammlung ist einmal im Jahr einzuberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn die Einberufung von 30% der Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt wird. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter der Wahrung einer Frist von mindestens 2 Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht satzungsgemäß einen anderen Organ übertragen sind.

Insbesondere obliegen ihr folgende Aufgaben:

– Die Bestellung und Abberufung des Vorstandes.
– Die Bestellung zweier unabhängiger Rechnungsprüfer für die Dauer von 3 Jahren.
– Entgegennahme der Jahres- und Kassenberichte.
– Entgegennahme des Berichts des Kassenprüfers.
– Die Beschlussfassung über die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.
– Die Beschlussfassung über die Satzungsänderungen, hierzu ist eine 2/3 Mehrheit erforderlich.
– Die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, hierzu ist eine 2/3 Mehrheit erforderlich.

Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Stimme ist nicht übertragbar. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder, sofern die Satzung im Einzelfall nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

§ 8 Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus der/dem 1. Vorsitzender/Vorsitzenden. Die Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind: Sie vertreten zusammen den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 5 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf Ihrer Amtszeit so lange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind. Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Im Falle eines sehr hohen Stundenaufwandes kann eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden. Die Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt, mindestens jedoch 1 Mal im Jahr. Die schriftlichen Einladungen zu den Vorstandssitzungen verschickt der/die Vorsitzende bzw. sein/e Stellvertreter/in mit einer Frist von 3 Wochen. Die Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn die Mehrheit anwesend ist. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit absoluter Mehrheit. Alle Beschlüsse werden schriftlich niedergelegt und von den Anwesenden unterschrieben. Der Vorstand hat das Recht die Arbeit der Sektionen zu kontrollieren.

§ 9 Die internationale Sektion

Sollte sich eine nationale oder internationale Sektion gründen wollen, so unterliegt dieses der Zustimmung des Vorstandes der Hauptorganisation.

Die Mitgliederversammlung der Sektion, sollen alle 2 Jahre neu wählen und einen Delegierten ernennen. Jede Sektion stellt einen Delegierten, der dem Vorstand der Hauptorganisation in allen Geschäften verantwortlich ist. Das lokale Büro organisiert seine Aktivitäten in Kooperation mit der Hauptorganisation.

§ 10 Beurkundung von Beschlüssen

Die in den Vorstandssitzungen und den Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und sind vom Vorstand zu unterzeichnen.

§11 Satzungsänderung

Bei Satzungsänderung oder Auflösung des Vereins ist eine 2/3 Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins erforderlich.

§ 12 Auflösung des Vereins und Vermögensbildung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins

b) an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für Wissenschaft und Forschung

§ 13 Schlussbestimmung

Diese Satzung ist durch den Beschluss der Gründungsversammlung gefasst worden .